Die Geistesgeschichte der klassischen und biblischen Antike lässt sich schildern wie die geistige Entwicklung eines Menschen: Als Kinder nehmen wir an, was unsere Eltern uns sagen. Mit der Pubertät kommen die Zweifel – die uns dazu führen können, das Gelernte tiefer zu verstehen oder aber ganz andere Wege zu gehen. Wir können unser Urvertrauen verlieren oder am Ende festigen. Wir fassen Entschlüsse, verfolgen Ziele, werden schuldig, erfahren Erfolg und Scheitern. Wenn wir schließlich lernen, unser Los anzunehmen: Werden wir dann weise oder abgebrüht? Was wir Sachlichkeit nennen: Ist das in Wirklichkeit emotionale Kälte?
All das und mehr haben Geistesgrößen der klassischen und biblischen Antike durchlebt und durchdacht. Viele von ihnen habe ich vorgestellt in meinem Buch “Von Homer zu Jesus”.
Leseprobe aus “Von Homer zu Jesus”: Flavius Josephus
Zu den Themen aus “Von Homer zu Jesus” habe ich auch die folgenden Artikel in Christen heute geschrieben. Christen heute ist eine Zeitschrift der alt-katholischen Kirche, einer liberalen Kirche mit katholischer Liturgie.
Christen heute, Juli 2016
Cicero: „Ist das echt passiert?“
Ob ein Wunder Tatsache ist oder bloße Fantasie: Damit nahm man es in der Antike nicht
so genau? Von dem Skeptiker Cicero lässt sich das nicht behaupten.
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Christen heute, Mai 2016
Epikur: Dieses Leben zählt
Zur Zeit Epikurs jagte der Glaube an jenseitige Strafen vielen Menschen großen Schrecken ein.
Die geistigen Heilmittel, die er dagegen anwandte, sind auch heute wirksam.
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Christen heute, April 2016
Aristoteles: Was kann Philosophie – und was nicht?
Wenn der größte Philosoph seiner Zeit sich fremdenfeindlich, chauvinistisch und kriegerisch gebärdet, während etliche seiner weniger begnadeten Zeitgenossen für Mitmenschlichkeit, Gleichberechtigung und Frieden eintreten: Was soll dann die ganze Philosophiererei?
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Christen heute, März 2016
Platon: der Preis der Freiheit
Platon, der wohl einflussreichste Philosoph der klassischen Antike, entwickelte sich vom Vordenker zum Feind der Freiheit. Warum?
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Christen heute, September 2015
Unmenschlich vernünftig
Ist Religion die Wurzel von Krieg und Terror? Ende des fünften Jahrhunderts vor Christus gelangt ausgerechnet der „stille Atheist“ Thukydides zu einem anderen Schluss: Was hinter der Gewalt steht, ist eiskalte Rationalität.
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