
| Thema: Israel – Warum ich ein Zionist bin – Hat Israel in Gaza das Völkerrecht gebrochen? – UNRWA: Ein Brandstifter spielt Feuerwehr – Müssen wir die jüdischen Siedlungen in der Westbank verurteilen? – Mein Statement zum 7. Oktober |
Was ist zu halten von UNRWA, dem UN-„Hilfswerk“ für die angeblichen palästinensischen „Flüchtlinge“?
Hilfsorganisationen für Flüchtlinge sollen die Lage von Flüchtlingen verbessern, nicht verschlimmern. Sie sollen internationale Spannungen lindern, nicht verschärfen.
Wie sich beides unterscheiden lässt, zeigt der Vergleich zwischen UNRWA und UNKRA. Beide Organisationen wurden ungefähr zur selben Zeit ins Leben gerufen.
UNKRA vs. UNRWA
UNKRA war das UN-Hilfswerk für die Flüchtlinge des Koreakriegs. Obwohl es für dreimal so viele Flüchtlinge zuständig war wie UNRWA, genügte ein kleineres Budget, um innerhalb von nur fünf Jahren sämtliche Flüchtlinge unterzubringen, etwa zwei Millionen. Nachdem ihre Arbeit getan war, löste die Organisation sich 1958 auf.
UNRWA war 1949 für etwa 700.000 palästinensische Flüchtlinge zuständig. Das Budget war deutlich höher als das von UNKRA. Dennoch hat UNRWA die Zahl der Flüchtlinge bis heute nicht gesenkt, sondern im Gegenteil vervielfacht: Fast sechs Millionen Menschen werden heute von UNRWA als Flüchtlinge gelistet.
Warum hat nur UNRWA seine Aufgabe nicht gelöst, sondern das Problem je länger, je mehr verschlimmert?
Weil es das Problem nie lösen wollte.
Eine mörderische Mission
Bei UNRWA handelt es sich um eine nahezu ausschließlich palästinensische Institution, die unter dem Deckmantel der UN eine mörderische Mission verfolgt: den Staat Israel über das so genannte „Rückkehrrecht der Flüchtlinge“ zu zerstören.
Alle palästinensischen „Flüchtlinge“, so die Forderung, sollen Anspruch auf israelische Staatsbürgerschaft erhalten. Je mehr „Flüchtlinge“ es sind, desto sicherer ließe sich auf diesem Weg Israel als jüdischer Staat zerstören. Daher legt UNRWA alles darauf an, die Zahl der so genannten „Flüchtlinge“ in immer neue absurde Höhen zu treiben.
„Rückkehrrecht der Flüchtlinge“? An diesem Begriff ist alles falsch, was nur falsch sein kann:
- Es handelt sich um keine Rückkehr, denn diese Menschen haben nie in Israel gelebt.
- Es handelt sich um kein Recht, denn als souveräner Staat darf Israel selbst entscheiden, wem es die Staatsbürgerschaft gewährt und wem nicht.
- Es handelt sich um keine Flüchtlinge, sondern um deren Nachkommen in mittlerweile fünfter Generation.
Manchmal war nicht einmal die erste Generation der „Flüchtlinge“ aus „Palästina “. Denn auch libanesische Saison-Arbeiter, die nur vorübergehend in Galiläa gearbeitet hatten, wurden von UNRWA kurzerhand zu palästinensischen Flüchtlingen erklärt – und mit ihnen alle ihre Nachkommen.
Wie viele Flüchtlinge es wohl heute weltweit gäbe, wenn sämtliche Flüchtlinge des 20. Jahrhunderts, mehrere zehn Millionen an der Zahl, ihren Flüchtlings-Status hätten weitervererben können? Welche Ansprüche würden sie heute stellen, welche Kriege würden sie anzetteln?
Tatsächlich ist der Flüchtlingsstatus nur bei den Palästinensern erblich. Allen anderen Flüchtlingen dieser Welt wurde gesagt: „Ja, euer Schicksal ist hart. Ja, es ist tragisch. Nun stellt euch darauf ein und baut euch in eurer neuen Heimat eine neue Existenz auf.“
Und das taten sie. Einzig für die Palästinenser wurde via UNRWA ein Mechanismus geschaffen, der sie ewig rückwärtsgewandt einer Vergangenheit nachtrauern lässt, die es nie gab, und sie auf ewig mit den Konflikten ihrer Urururur…-Großeltern belastet.
Flüchtlinge? Welche Flüchtlinge?
Fast sechs Millionen Menschen waren 2023 bei UNRWA als „Flüchtlinge“ registriert. Die meisten von ihnen sind keine Flüchtlinge im Sinne der international verbindlichen Genfer Flüchtlingskonvention:
- 2,2 Millionen leben in der Westbank und in Gaza. Sie leben also längst in dem Gebiet, das sie als „Palästina“ für sich beanspruchen. Wie können sie da Flüchtlinge sein?
- Weitere 2,2 Millionen besitzen die Staatsbürgerschaft anderer Länder der Region, beispielsweise in Jordanien. Wie kann ein jordanischer Staatsbürger, geboren in Jordanien, der nie anderswo gelebt hat, „Flüchtling“ aus Israel sein?
- Hinzu kommen Millionen Bürger anderer Länder weltweit. Mit welchem Recht werden sie immer noch als „Flüchtlinge“ bezeichnet?
- 250.000 Palästinenser leben in Syrien und dem Libanon, ohne die dortige Staatsbürgerschaft erhalten zu haben. Sie sind staatenlos, aber das macht sie nicht zu Flüchtlingen.
„Flüchtlinge“ nach internationalem Recht sind nur etwa 30.000 der Palästinenser in Syrien und dem Libanon: Diejenigen, die nicht seit ihrer Geburt in Syrien und dem Libanon leben, sondern einst als Kriegsflüchtlinge die Grenze überschritten hatten.
30.000: Das ist weniger als ein Prozent der fast 6 Millionen Palästinenser, die die UNRWA als Flüchtlinge führt.
Und was bringt UNRWA den angeblichen „Flüchtlingen“ in der Westbank, im Gaza, im Libanon, in Syrien und in Jordanien bei?
Lernziel Nr. 1 in den Schulen von UNRWA: Hass auf Juden
UNRWA-Schüler werden von Kindesbeinen an traktiert mit dem palästinensischen Nationalethos von Rache und Rückkehr: Die Juden – so steht es in den UNRWA-Schulbüchern – haben kein Recht auf einen eigenen Staat, nirgendwo in dem Gebiet „between the river and the sea“. Die Palästinenser, so lernen es die Kinder, werden Israel zerstören, sei es via „Rückkehrrecht“ oder durch Terror.
Seit den 1950er-Jahren malen die Schulbücher von UNRWA die „Rückkehr“ nach „Palästina“ als blutigen Triumph über die Juden. In den künftigen Massakern eine wichtige Rolle zu spielen: Das ist das Ideal, auf das die Kinder abgerichtet werden.
Und die Saat geht auf. Es ist kein Zufall, dass die Gewalt dort besonders hoch ist, wo die UNRWA am einflussreichsten ist: in Gaza und im Libanon. Denn bei der UNRWA ist Terror gegen Juden kein Betriebsunfall. Er ist gewollt.
So einfach lässt sich der Westen täuschen
Nach außen gibt sich die UNRWA ein humanitäres Gepräge. Die Buchstaben „UN“ im Namen sollen suggerieren, dass es sich um eine UN-Organisation handelt. Tatsächlich bekommt UNRWA jedoch von der UN keinen Cent, sondern finanziert sich ausschließlich über Spenden. Um die zu generieren, beschäftigt die Organisation etwa hundert internationale Mitarbeiter. Deutsche, Schweizer und Italiener werden als Sprecher der UNRWA vorgeschickt, damit die internationalen Geldgeber sich einbilden, sie hätten es mit einer unschuldigen Hilfsorganisation zu tun.
Doch dahinter bestimmen die etwa 30.000 ausschließlich palästinensischen Mitarbeiter, wohin die Reise geht. Und die führt seit Jahrzehnten immer und immer wieder in blanken Terror.
Denn das ist der wahre Daseinszweck von UNRWA: sicherzustellen, dass der jüdische Staat keinen ruhigen Tag in Frieden erlebt, bis er ausgelöscht ist.
Die Ernte: Terror, Terror, Terror
Von dem Massaker bei den Olympischen Spielen 1972 in München bis zum Grauen des 7. Oktober 2023 waren fast alle Terroristen ehemalige UNRWA-Schüler. Dass an den Verbrechen des 7. Oktober auch UNRWA-Mitarbeiter beteiligt waren, belegt nur einmal mehr die enge Verbindung der Organisation mit der Hamas.
Neben der Erziehung zum Hass sehen die Terror-Strategen in Gaza die vorrangige Aufgabe der UNRWA darin, die Hamas von der Verantwortung für das Wohlergehen der Zivilbevölkerung zu entlasten: UNRWA soll der Hamas den Rücken freihalten, damit diese sich voll darauf konzentrieren kann, Juden abzuschlachten.
Terror-Pädagogik mit freundlicher Unterstützung Deutschlands
Dass Israel die Zusammenarbeit mit UNRWA beendet hat, hat einen einfachen Grund: Die Israelis wollen den Feind, der ihren Söhnen und Töchtern einen Krieg ohne Ende aufzwingt, nicht auch noch unterstützen.
Anders Deutschland: Der Rechtsnachfolger des NS-Staats unterstützt die tödlich judenfeindliche Organisation ungerührt weiter.
Quelle: Einat Wilf (2026), Wartime Writings